Entsorgung von Arzneimitteln

Unverbrauchte oder abgelaufene Arzneimittel werden im Restab­fallbehälter entsorgt.

Um andere Personen nicht zu ge­fähr­den, sollten die Medika­mente so eingewickelt sein, dass sie nicht sichtbar sind.

Auch Reste flüssiger Arzneimittel können gut verschlossen (am bes­ten im Originalgefäß) in den Rest­abfall gegeben werden. Da der behandelte Rest­abfall verbrannt wird, werden die biologisch aktiven Bestandteile von Medikamenten (auch flüs­si­gen) zerstört und stel­len somit kein Problem mehr für die Umwelt dar.

Beipackzettel und Umver­packun­gen (aus Papier oder Pappe) ent­sor­gen Sie bitte über die Papiertonne. Komplett leere Arzneiflaschen aus Glas kommen in den farblich pas­senden Glascontainer. Leere Blister und Tuben gehören in den Gelben Sack.

Nur wenige Medikamente, z. B. zur Behandlung von Krebs, müssen ge­sondert entsorgt werden. Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Apotheken sind recht­lich nicht dazu verpflichtet, Medi­ka­­menten­reste entgegen­zuneh­men. Fragen Sie deshalb Ihre Apo­thekerin oder Ihren Apotheker, wie sie oder er das handhabt.

ACHTUNG!

Altmedikamente dürfen niemals über die Toilette oder den Ausguss entsorgt werden!

Altmedikamente werden weder am Schadstoffmobil noch an der sta­tio­­nären Schadstoff­annahme­stelle angenommen!

Hinweis zur Entsorgung von Corona-Schnelltests

Über die korrekte Entsorgung von Corona-Schnelltests bzw. Selbsttests können Sie sich >>> hier informieren.