Störstoffe im Bioabfall

Foto: Harald Heinritz / abfallbild.de

Plastiktüten dürfen nicht in die Biotonne!

Auch kompostierbare Plastiktüten gehören nicht hinein.

In die Biotonne sollen nur alle organischen Abfälle aus der Küche, dem Garten oder vom Balkon.

Wickeln Sie nasse Lebensmittelreste bitte in Zeitungs- oder Küchenpapier ein. Alternativ können Sie kompostierbare Beutel aus Papier benutzen.

Achtung! Störstoffe!

Neben Plastiktüten verhindern beispielsweise Einmalwindeln, Milch- und Safttüten, Staubsaugerbeutel, Kehricht, Tapetenreste, Metall, Glas, Blumentöpfe, Putzlappen, Katzenstreu (Granulat), Asche und Zigarettenkippen die spätere Verwertung der Bioabfälle für die Kompostierung oder die Vergärung.

„Biologisch abbaubare“ Müllbeutel? Bitte nicht verwenden!

Wer Bio-Müllbeutel aus Plastik kauft, denkt, er tue der Umwelt etwas Gutes und wirft reinen Gewissens den „biologisch abbaubaren“ Plastikbeutel in die Biotonne. Denn meist steht auf den Verpackungen „kompostierbar“ oder „für die Biotonne geeignet“.

Im Kompostierwerk wird dieser Biokunststoff aber nicht zu wertwollem Kompost, dafür dauert der Zersetzungsprozess viel zu lange. Da Bio-Müllbeutel aus Plastik bis zu zwölf Wochen zur Zersetzung benötigen, sind sie sowohl für die Kompostierungs- als auch für die Vergärungsanlage nicht geeignet.

Was ist mit „kompostierbaren“ Kaffeekapseln und „biologisch abbaubarem“ Einweg-Geschirr?

„Kompostierbare“ Kaffee- und Teekapseln oder „biologisch abbaubares“ Besteck und Geschirr aus Bambus, Palmblättern oder Zuckerrohrfasern gehören aus dem genannten Grund ebenfalls nicht in die Biotonne.