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Unser Abfalltipp im Oktober

Illegale Grünabfallentsorgung - Schluss mit den "Schubkarrentätern"

Viele Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Oder-Spree haben den Traum, ein Grundstückin der Nähe von Wäldern oder am Ortrand zu besitzen. Das eigene Grundstück mit Garten möchte man auch besonders gut in Ordnung halten. Aber wohin mit den pflanzlichen Abfällen? Wohin mit
dem Laub, welches auf das eigene Grundstück weht?

Die Lösung scheint  naheliegend. Viele Mitbürger denken, der Wald ist der beste Ort um Grünschnitt, alte Erde und andere Gartenabfälle zu entsorgen. Vielfach scheint sich die unsinnige Meinung zu verbreiten, dass diese Art der Entsorgung von Grünabfällen nicht wirklich verwerflich ist, da es sich ja um ganz natürliche Stoffe handele, die dann ohne Probleme im Wald verrotten.

So ist es leider nicht! Aus einer eventuell einmaligen Ablagerung solchen Materials wird häufig Gewohnheit oder Nachbarn schließen sich diesem Fehlverhalten an. Auf diese Weise kommt immer mehr dazu. Mit der Zeit ist der Wald hinter den Privatgrundstücken mit unansehnlichen pflanzlichen Abfällen überhäuft.
Und das ist leider nicht das einzige Problem. Viel schwerwiegender sind die negativen Folgen für den Wald und unsere Umwelt.

Die illegale Grünabfallentsorgung gilt genauso als Ordnungswidrigkeit wie die Ablagerung von Sperrmüll oder gefährlichen Abfällen im öffentlichen Raum.

 

Auch Grünabfall ist, wie der Begriff schon sagt, Abfall, der ordnungsgemäß zu entsorgen ist. In der Landschaft verteilt, springt er dem unfreiwilligen Betrachter unangenehm ins Auge, richtet ökologische Schäden an und belastet die Allgemeinheit über die Müllgebühren,wenn Kosten für die Beseitigung anfallen.

 

Die Ablagerung von Gartenabfällen ist bedenklich, denn das Schnittgut erstickt alles Leben unter sich,da der erforderliche Luftaustausch deutlich eingeschränkt wird. Die austretenden Sickersäfte, die sich als Folge eines Gärprozesses vor allem bei der Ablagerung von Rasenschnitt bilden, können außerdem zu erheblichen Geruchsbelästigungen führen. Diese Sickersäfte verätzen förmlich andere Pflanzen.
Der Nährstoffeintrag durch die organischen Abfälle hat darüber hinaus eine Überdüngung zur Folge. Die bestehende Vegetation wird erstickt.

 

Rasen- und Strauchschnitt sind im Übrigen auch völlig ungeeignete Materialien, um Fahrspuren in ausgefahrenen Wegen auszugleichen. Hier entsteht nur Matsch und die Wege werden noch schwerer passierbar.

Mit den pflanzlichen Abfällen werden im Übrigen auch Samen- und Pflanzenteile vieler Pflanzen (so zum Beispiel das Springkraut oder nicht heimische Pflanzen), die natürlicherweise nicht im Wald vorkommen, dorthin verbracht.

Das führt zu einer immer stärkeren Verfälschung unserer Wälder im urbanen Raum.


Grünabfall ist genauso wie sonstiger Abfall einer geordneten Entsorgung zuzuführen. Dafür stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl: 


- die Inanspruchnahme von Kompostierungsanlagen,
- die Anlieferung auf einer der Abfallkleinmengenannahmen oder
- die Möglichkeit der Eigenkompostierung im eigenen Garten.

Nützliche Hinweise zum Kompostieren finden Sie:

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